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Herzlich willkommen in der

Pfarreiengemeinschaft Heiliges Kreuz Bad Bocklet

mit den Pfarreien Bad Bocklet,  Aschach mit Filiale Großenbrach und Steinach - dazu gehören kirchlich Hohn, Roth und Nickersfelden und die Pfarrei Windheim.

https www.pfarrbriefservice.de sites default files atoms image erntedank obernburg by friedbert simon pfarrbriefserviceErntedankfest - auch wenn es in diesem besondern Jahr nicht so im Mittelpunkt steht, dürfen wir  es doch nicht vergessen. 
Die Fülle der Gaben, die wir in unseren Kirchen sehen, zeigen uns deutlich, wie reich wir letztlich beschenkt sind.
Und vielleicht bauen wir sogar in diesem Jahr in unseren Wohnungen einen ERNTEDANKALTAR auf.
Denn das Erntedankfest ist keine Leistungsschau, auf der gezeigt wird, was wir Menschen zu leisten vermögen.
Das Erntedankfest soll uns bewusst machen, wie sehr wir Empfangende sind.
Dieses Wissen, wie sehr wir Empfangende sind, bleibt inzwischen vielen verborgen oder wird auch verdrängt, weil viele Zeitgenossen meinen, dass sie selbst und allein verantwortlich für ihr Leben sind.
Das Erntedankfest will uns miterleben lassen, wie sehr wir Empfangende und Beschenkte sind.
Erst dieses Wissen befähigt zu feiern und Gott für alle Gaben zu preisen und zu danken.
Und das ist dies nicht nur ein Phänomen unserer Zeit ist, sondern eine Herausforderung, die im Menschen mitlebt, erzählt eine kleine Fabel.
Der Weizen kam zu Gott und sagt: Herr der Welt. Wenn du mich für die Menschen gemacht hast, warum hast du mich dann nicht so gemacht, dass sie mich einfach so essen können, wie ich bin? So müssen sie mich erst dreschen, mahlen, das Mehl zu Teig verarbeiten und anschließend noch backen, Findest du nicht, dass dies sehr umständlich ist?
Gott antwortete: Es ist für dich und für die Menschen gut, dass ich euch so gemacht habe, wie ihr seid. Sprechen wir zuerst von dir. Du kannst so nicht prahlen:
Ich allein halte die Menschen am Leben und gebe ihnen Kraft. Die Menschen können kein Stück Brot essen, wenn sie es nicht vorher zubereiten, und dazu brauchen sie Wasser, Feuer und ihre eigenen Hände.
Es kommt also nicht nur allein auf dich an, und du kannst nicht hingehen und stolz verkünden: Ohne mich geht überhaupt nichts! Jetzt zu den Menschen.
Es wäre nicht gut für sie, wenn sie am Morgen aufstünden und das Essen fix und fertig vorfänden. Statt dessen müssen sie zuerst arbeiten:
Säen, pflanzen, ernten, dreschen, mahlen, Teig machen, backen. Erst dann können sie Brot essen, wie geschrieben steht. Damit er Brot gewinnt von der Erde, welches das Herz der Menschen erfreut.
Der Blick auf die Gaben lassen uns genau das erkennen, was Gott uns sagen will. Nicht du allein bist verantwortlich, so nach dem Motto des Liedes: 
ich muss nur kurz die Welt retten, sondern es ist immer ein Zusammenspiel von verschiedenen Menschen und mit dabei der Segen Gottes, das uns Leben in Fülle schenkt.
Und das Erntedankfest kann uns genau diesen Hinweis geben, den wir aktuell benötigen, wenn es um die Frage geht, welcher Weg führt in eine gute Zukunft.
Keiner allein kann diesen Weg sozusagen bauen, das gilt für die großen Wege in Kirche und Staat,, das gilt für die kleinen Wege, für die wir verantwortlich sind.
 Es braucht das Miteinander, es braucht das Bewusstsein, dass eine Jede und ein Jeder wichtig ist, wie es in einem klugen Wort heißt:
Niemand hat alles, so dass er den Anderen nicht braucht und Keiner hat nichts, so dass er nicht gebraucht wird.
Und es braucht die Anstrengung, ich kann nicht hoffen, dass mir reife Früchte in den Schoß fallen, sondern nur wenn ich etwas säe, kann ich auch etwas ernten.
Und für uns als Christinnen und Christen kommt noch hinzu, dass wir uns auf Gott verlassen können, wie es im Evangelium hieß:
Das Korn wächst und der Bauer weiss nicht wie. Wir dürfen darauf vertrauen,
dass Gott wachsen lässt, was wir säen. Der Blick zum Altar zeigt dies deutlich, denn bei allem, was uns schon gelingt, müssen wir immer wieder eingestehen -
Letztlich haben wir es nicht in der Hand, sondern wir sind Beschenkte durch die Hand Gottes. 
Und so ist für mich dieses Erntedankfest nicht nur ein Festtag im Jahreskreis, den wir halt feiern, oder weil es gute Tradition ist, sondern es ist für mich ein Fest, das unser Leben prägen kann,
weil es uns vor Augen stellt:
Leben gelingt im guten Miteinander, Leben ist immer auch ein Geschenk,
Leben ist aber auch immer - ich tue das meine zum Wohl für die Anderen
und ich darf mir sicher sein, Gott ist in meinem Leben der Schenkende.

  Stephan Hartmann, Dekan

Bild: Pfarrbriefservice - Friedbert Simon

 

Pastoraler Raum Bad Bocklet - Burkardroth

Besonderer Gottesdienst

Gelungener Start einer neuen Gottesdienstreihe Die neu ins Leben unseres Pastoralen Raums Bad Bocklet - Burkardroth gerufene Gottesdienstreihe "Weil´s dich betrifft" wurde mit einem ungewöhnlichen Dankgottesdienst im Kurpark Bad Bocklet eröffnet. Angesprochen und besonders eingeladen waren diesmal Männer, die nach einer durchlittenen Krankheit oder überstandenen Operation reichlich Grund hatten, ...

Nachrichten - PG Heiliges Kreuz Bad Bocklet

Informationen zu Gottesdiensten in der Pfarreiengemeinschaft

 Im Oktober feiern wir Gottesdienste in allen Gemeinden.Bitte die Gottesdienstordnung hier auf der Homepage oder im Pfarrbrief beachten.In Steinach und Windheim werden wir die >Ewige Anbetung ...

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Claretinermissionar Pater Reimund Beck ist in Würzburg gestorben im Alter von 81 Jahren von Gott heimgerufen worden:
Pater Beck und wuchs in Windheim auf und blieb seinem Heimatort bei den Aufgaben, die er in seinem Orden übernahm, verbunden.
Sein leiblicher und auch sein Ordensbruder Pater Hugo feiert am Donnerstag ( 15. Okt)  um 18.00 Uhr in Windheim einen Auferstehungsgottesdienst.

 

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