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Aufgrund verschiedener Ereignisse werden die beiden Pfarreiengemeinschaften > Hl. Kreuz Bad Bocklet< und PG > Der Gute Hirte im Markt Burkardroth < zusammenarbeiten müssen: 
Gedanken von Dekan Stephan Hartmann, der unser Pfarradministrator ist zu dieser Situation

Meine lieben Mitchristen, 
urplötzlich sind wir in eine Situation gekommen, in der wir uns zurecht finden müssen. Sie als Christinnen und Christen der Pfarreiengemeinschaft > Hl. Kreuz Bad Bocklet<
und ich als ihr Pfarradministrator. Durch eine Entscheidung des Bischofs, die notwendig war, weil die Kirche sich eine Vorschrift gegeben hat,
sind wir an eine Wegkreuzung gestellt worden, die wir bildlich gesprochen erst in einigen Jahren erreichen wollten, 
nämlich dass die zwei Wege der Pfarreiengemeinschaften Bad Bocklet und Burkardroth sich treffen. 
Noch ist alles zu neu, um schon sagen zu können, wie es sein wird. 

Ich möchte diesen neuen Wegabschnitt mit der frohen Botschaft  des Ostermontages vergleichen, in der wir von den beiden Jüngern hören dürfen,
die nach Emmaus unterwegs sind. Auch wir sind nun auf einem gemeinsamen Weg und dabei ist die erste Zusage, dass der Auferstandene mit uns geht.
All die Fragen, all die Bedenken, all die Sorgen, die wir haben, 
dürfen wir uns im Gespräch mit ihm von der Seele reden. 
Der unerkannte Wegbegleiter, der für die beiden Jünger ein offenes Ohr hat, hat auch für uns ein hörendes Herz.
Und so möchte ich uns ein Gebet ans Herz legen, das uns auf diesem Weg begleiten kann, auch wenn wir bildlich gesprochen >Emmaus< noch nicht sehen.

 Guter Gott, dein Sohn ist uns Wegbegleiter und so wollen wir uns im Gebet seine Nähe zusprechen:

* Als Fragende und Suchende sind wir unterwegs.
Wenn der Weg eng und unsicher wird, wollen wir uns tröstenund uns an die wahre Freude erinnern, die deine Begleitung uns schenkt.
* Gemeinsam sind wir unterwegs. 
Wir möchten dir und uns vertrauen, auch wenn der Weg steinig  und unbequem wird, denn du bleibst uns Halt und Orientierung.
* Schritt um Schritt sind wir unterwegs. 
Wenn der Weg lang und anstrengend wird 
und die Kräfte schwinden, wollen wir im Glauben an dich weitergehen, denn du bist unser Ziel. 
* Nachdenklich und zweifelnd sind wir unterwegs. 
Wenn wir nicht mehr weiterwissen, wollen wir fest halten an der Hoffnung, die durch dich in der Welt ist und die unser Leben trägt. 
* Interessiert und neugierig sind wir unterwegs. 
Ob wir es noch weiter schaffen? 
Die Liebe, aus der wir leben und die du uns täglich schenkst,  richtet uns auf und stärkt uns für den nächsten Schritt .

 

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